Wanderwege in Casares

"Sierra Crestellina mit Besteigung des Cerro de las Chapas"

                                                      eine Alternative zur klasssischen Route
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Prolog
Durch den Naturpark der Sierra Crestellina führt einer der schönsten Wanderwege dieser Region.
Er beginnt an zwei verschiedenen Orten. Zum einen schräg gegenüber der "Venta El Mirador" (Punkt 6 auf der Landkarte) und zum anderen gegenüber dem "Restaurant Laura" (Punkt 1 auf der Landkarte). Der erst genannte Weg ist anstrengender, weil man gleich zu Beginn steil bergauf gehen muss, um zum Refugio bzw. zum Mirador zu gelangen. Beginnt man bei Laura kann man den Rundweg bequem bis zum Refugio und Mirador gehen. Um den steilen Abstieg zu meiden, geht man den gleichen Weg wieder zurück. Ich bin diese Strecke mehrfach gegangen und bevorzuge den Weg mit dem steilen Aufstieg.
Egal von welcher Seite man kommt, auf halber Strecke des Querweges (Ost-West-Richtung) ist bei dem "blauer Punkt auf der Landkarte" eine Abzweigung. Hier führt ein steiniger Aufstieg zum Gipfel des "Cerro de las Chapas".



Rundweg durch die Sierra Crestellina



Punkt 1 - Wir beginnen den Wanderweg der Einfachheit halber gegenüber vom Restaurante Laura. Nach kurzer Zeit erreicht man unter einem riesigen Eucalyptusbaum auf der rechten Seite eine Quelle. Das Quellwasser aus den Bergen wurde früher von den Casareños zum Trinken genutzt. Leider ist die Quelle im Jahr 2014 - aus welchen Gründen auch immer - versiegt. Das Wasser, welches heute dort fließt, stammt aus der örtlichen Wasserversorgung und man kann es unbedenklich trinken
Dann geht es an unserer Finca Xochipilli vorbei. Eigens zum Ausruhen für Wanderer und Spaziergängern haben wir eine Insel der Erholung "El Rincon de Xochipilli" geschaffen, die wohlwollend angenommen worden ist.


Einweihungszeremonie von El Rincon de Xochipilli.
Taufe der "Xochipilli" mit Tequila
durch den Casareño Paco.
Rast einer englischen Wandergruppe




Behutsam führt der Weg weiter nach oben.

Blick auf die 906 m hohe "Sierra de Casares" im Naturpark "Sierra Crestellina" bei Sonnenaufgang.



Knorrige alte Korkeichen



Eine kleine alte Finca



Eseltreffen am Wegesrand



Punkt 2 - Wenn man die grüne Schranke auf der linken Seite erreicht hat, geht der Weg hinter der Schranke weiter.








Licht und Schatten unter alten Pinien, so sah es früher aus.




Leider ist 2016 ein großer Teil der alten Pinienbäume der Kettensäge zum Opfer gefallen, um notwendige Brandschneisen zu schaffen.





Nicht gerodete, schwer entflammbare Korkeichen säumen den Weg





Ost - West- Weg



Blick vom Punkt3 auf Casares



Punkt 3 - Egal welcher Ausgangspunkt genommen wurde, auf halber Strecke erreicht man bei "Punkt 3" eine Abzweigung, die zum "Cerro de las Chapas" führt (rote Punkte). Der Weg ist zum Schluss recht steil und steinig. Er ist nicht für jeden geeignet.






Der Weg kurz nach dem Abzweig vom Hauptweg zum Cerro de las Chapas


Wichtiger Hinweis! Beim Aufstieg sollte man sich die Steinmännchen merken. Von unten nach oben hat man immer die Bergkuppe als Ziel vor Augen, so dass man diesen Wegweiser aus Steinen oft ignoriert. Für den Abstieg sind diese Markierungen aus Steinen, denn man hat beim Blick von oben nach unten stets ein gleich aussehendes Gelände vor Augen. Die Gefahr, sich zu verlaufen ist dadurch sehr groß.



Steinmännchen als Orientierungshilfe






Unser Tasco ist immer einen Schritt schneller als wir




Oben angekommen, wird man mitm herrlichen Panoramablick belohnt.





Blick auf die Sierra del Hacho und Gaucin
























Auf der Bergspitze ist man mit den Gänsegeiern (Gyps fulvus) auf Augenhöhe. Sie lassen sich hier oben besonders gut beobachten. Unweit in den Felsnischen sind auch ihre Brutstätten.



Gänsegeier fliegt direkt über unseren Köpfen hinweg



Gänsegeier über den Bruthöhlen



Gänsegeier-Schwarm



Für den Abstieg sind diese Markierungen aus Steinen wichtig wichtig, denn man hat beim Blick von oben nach unten stets ein gleich aussehendes Gelände vor Augen. Die Gefahr sich zu verlaufen ist sehr groß.



Abstieg









In der Sierra Crestellina auf dem Weg zum Refugio und Mirador



Tasco kühlt sich nach dem anstrengenden Weg in einer Tränke ab




Imposanter Bock einer wilden Bergziegenpopulation
Mit etwas Glück trifft man hier auf diese Tiere

Herpestes ichneumon
Quelle: www.bokoboko-kenya.de
"Mangoste - Meloncillo"

Wilde Bergziegen in der Sierra Crestellina




Mannshohe Erika

Zistrosen

Ginster

Lavendel




Auf dem Weg zum Mirador



Blick vom Sierra de Casares auf unsere Finca



Punkt 4 - Mirador de la Cosalba









Siesta für Mensch und Tier









Blick vom Mirador auf Casares





Panoramablick bis nach Gibraltar und Afrika





Punkt 5 - Refugio










Im Mirador kann man übernachten. Mehr Infos gibt es im Touristenbüro von Casares.


Punkt 6 - Auf- bzw. Abstieg zwischen Punkt 5 und Punkt 6


















Auf der A-7150 in der Nähe der Venta El Mirador beginnt der Aufstieg bzw. endet der Abstieg




Quellen von Zitaten und Hintergrundinformationen:
Ayuntamiento de Casares
wikipedia
Google Maps



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letztes update: 12. Februar 2018
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