Wanderwege in Casares

Orangenplantagen bei der Ermita del Rosario
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Info: "Wanderweg zwischen den Orangenplantagen am Rio Genal und Rio Guadiaro"
Dieser Wanderweg ist mühelos am Rande der Flußufer zu begehen. Im Frühjahr versprühen die Orangenblüten (Azahar) einen angenehm süßlichen Duft und das Summen hunderter von Bienen ist unüberhörbar.



Der Weg ist außer in der Regenzeit ganzjährig zu begehen. Um auf den Wanderweg zu gelangen, muss der Rio Genal überquert bzw. durchquert werden. Das ist aber nur möglich, wenn der Wasserstand so niedrig ist, dass man mit dem Auto sicher durch den Fluss fahren kann. Wenn beiderseits vom Fluss Reifenspuren zu sehen sind, kann man unbedenklich den Fluss durchkreuzen. Die Fincabesitzer und ihre Angestellten machen das auch, ansonsten müssten sie einen langen Umweg von einigen zig Kilometern machen.
Auf diesen Wegen trifft man selten auf Radfahrer bzw. auf Auto's und noch seltener auf andere Wanderer. Die Wege sind für Erwachsene mit Kindern gut geeignet.



"Anfahrt"
Anfahrt über MA 8300, A 7150, dann die Carretera A 377 Gaucin - Manilva. Gegenüber der "Venta la Molina" auf einen Wirtschaftsweg abbiegen. Wenn man das Schild mit der Aufschrift "Canadiense" sieht, ist man auf dem richtigen Weg.



Achtung, auf diesem Weg gibt es Wegelagerer!







Die ersten Orangenplantagen im Tal



Wenn man diese Finca mit der einsamen Palme passiert hat, links halten.



Panoramablick auf die Tiefebene des Rio Genal



Vorbei geht es an Sonnenblumenfeldern - Vor ein paar Jahren wurde hier sogar noch Baumwolle angepfanzt!



Erntezeit!



. . . und immer wieder an riesigen Orangenplantagen



Nach ein paar Kilometern tauchen diese riesigen Palmen auf, dann direkt von der Straße in Richtung der Palmen abbiegen und durch den Rio Genal fahren.



Direkt nach der Flussüberquerung wird am Ufer geparkt. Diese Areale sind an warmen Wochenenden beliebte Picknickplätze für junge Familien mit Kindern.



Hier am Parkplatz beginnen unsere Wanderungen . . .


. . . allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Hier muss man sich entscheiden, ob man geradeaus, links oder rechts gehen will.


Die erste Möglichkeit ist, rechts den rot markierten Weg flussaufwärts zu gehen. Hier kommt man an Cortijos mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung vorbei. Der Weg endet nach ca. 1 1/2 Stunden, so dass man den gleichen Weg wieder zurückgehen muss. Im Sommer, wenn der Flusslauf wenig Wasser führt bzw. ausgetrocknet ist, lässt es sich auch schön durch das Flussbett zurückgehen. Eine weitere Alternative ist, den Fluss zu durchqueren und auf dem Weg zurück zum Auto gehen, der als Anfahrt zum Parkplatz am Fluss genutzt wurde.


Schafherde auf einem abgeernteten Getreidefeld



Auch unzählige Vögel zwitschern ihre Gesänge zur Paarungszeit. Störche und Ibisse lauern hier auf ihren Fang.



Sonne und Wasser



Avocado-Neuanpflanzungen auf dem Cortijo Garabito



Riesige unwirtschaftliche Bewässerungsanlagen von Getreidefeldern wurden außer Betrieb gesetzt.



und gegen neue sparsame Mikrobewässerungen bei Avocado-Neuanpflanzungen ausgetauscht.



Alternativer Rückweg durch das ausgetrocknete Flussbett


Die zweite Möglichkeit ist, geradeaus den Palmenpfad zu benutzen (gelb) und dann so lange durch die Orangenplantagen gehen, wie man Lust und Laune hat. Egal ob eine, zwei oder mehrere Stunden. Allerdings muss man den gleichen Weg zurückgehen bzw. am Cortijo El Conde rechts abbiegen um die Anhöhe des Palmenweges zur Ermita zu umgehen.


Sonnenaufgang am Rio Genal.


An einem Sonntagsspaziergang wie immer, trafen wir einige hundert Meter hinter dem Cortijo El Conde ein älteres, nettes und sehr gepflegtes Paar mit einigen Hunden am Wegesrand. Man sprach uns in spanisch an. Wir kamen in ein sehr intensives Gespräch. Wir staunten nicht schlecht, als die beiden sich als Besitzer des Cortijos El Conde ausgaben und uns zu sich einluden. Wir - Heidi und ich - waren sehr beeindruckt von dem riesigen Anwesen und dem dazugehören Gestüt, Gebäuden und Ländereien mit Orangen- und Avocadoplantagen.





Auch hier eine einsame Palme im Zentrum des Anwesens















Zu ungeschnittenen Washingtoniapalmen sagt man auch Petticoatpalmen



Orangenplantagen und wieder eine einsame Palme im Zentrum einer Finca


Die dritte Alternative ist, den Weg links zu nehmen. Er verläuft im großen Halbbogen und trifft beim Cortijo El Conde auf das Ende des Palmenweges.


Die ersten Sonnenstrahlen verleihen den Palmen eine besondere farbliche Note . . .



. . . oder hinter der Ermita verschwindet der Vollmond






Am Rio Guadiaro



Kormorane lauern auf den am Ufer stehenden Bäumen auf Beute im Wasser




Zur Weihnachtszeit ist Orangenernte und der Duft der reifen Orangen lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

reife Orangen



Orangenernte



Um besser ernten zu können, wurden Baumreihen angelegt.


Entlang der Flussufer trifft man auf große Eukalyptusbäume.


Eukalyptusbaum




Eukalyptusblüten





Eukalyptussamen


Auf jeden Fall sollte man die oben am Palmenweg liegende "Ermita del Rosario" bei einem der Wanderwege mit einbeziehen. Ende May findet dort eine Romeria statt. Früher gingen die Pilgerer von Casares bis zur Ermita zu Fuß oder hoch zu Ross. Heute nutzt man Pferde- und/oder Traktorgespanne. Die Romeria ist heute mehr ein Volksfest mit üppigen Essen und Trinken als eine Prozession von Gläubigen.


Ermita del Rosario.



Blick von der Ermita auf Casares.



Jetzt geht es zürück zum Auto.



Zu guter letzt. Während der Romeria bis zum Beginn der Regenzeit gibt es über den Rio Genal eine Behelfsbrücke..


Quellen von Zitaten und Hintergrundinformationen:
Ayuntamiento de Casares
wikipedia
Google Maps



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letztes update: 8. Juli 2018
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