Wanderwege in Casares

Von Casares Pueblo aus am Rio Manilva entlang,
vorbei an alten Mühlen bis nach Los Baños de la Hedionda

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Info: "Wandern von Casares Pueblo zu den Baños de la Hedionda"
Der Weg führt von Casares vorbei an alten Mühlen, durch Fincas, hinauf in die Sierra de la Utrera und wieder hinab zu den Baños. In Casares stehen das kostenlose Parkhaus - Punkt P1 - und der Parkplatz - Punkt P2 - zur Verfügung.
Nach Beendigigung der Wanderung steht der Parkplatz - Punkt P3 - in der Nähe der Ermita San Adolfo für Abholer bereit.
Der Wanderweg ist ca. 7 km lang. Reine Wanderzeit ca. 3 Stunden.




Die Wanderung beginnt beim Fuente de Carlos III - Punkt FC - im Zentrum von Casares. Dann geht es über die Calle de los Molinos bis zum - Punkt P2 - . Hier trifft man auf zwei neue Attraktionen von Casares, zum einen ist hier die Endstation der Seilrutsche (tirolina) - Punkt TZ - und zum anderen gibt es hier einen Klettersteig (ferrata) - Punkt F - "Puerto de Ronda".


Von hier orientiert man sich in Richtung Süden. Zuerst passiert man rechts den Friedhof.

Neuer, alter Cementerio (Friedhof). Er wurde neu gebaut, weil der alte oben bei der Burg zu klein wurde. Da aber keiner im Tal seine letzte Ruhe finden wollte, verkommt er jetzt zur Müllhalde.






Jetzt geht es über einen Steg und an einer Finca vorbei.





Wenn das Aquädukt zu sehen ist, biegt der Weg rechts zum Rio Manilva ab. Hier überqueren wir den Bach um zum Aquädukt und zur Mühle - Punkt M - zu gelangen.



Das Aquädukt führt direkt zur Mühle



Info Aquädukt: Es sind Brücken zum Transport von Wasser. Die Bäche wurden angezapft um das Wasser zum Antrieb von Getreide- und/oder Olivenölmühlen dort hinzuleiten. Zum Antrieb der Mühlenräder ist nämlich eine konstante Fallhöhe und ein stetiger Wasserzulauf erforderlich. Die ersten Aquädukte gab es schon in vorchristlicher Zeit.



Das Mühlenruine mit dem direkt dahinter liegendem Aquädukt.




Mühlengebäude, rechts das Aquädukt






Mühlsteine in der Ruine






Mit freundlicher Genehmigung durch Prof. Dr. Sommoggy
Holzzahnräder, ähnlich denen, die in der alten Mühle verschwunden sind.




Auch die Zähne der Kegelräder waren aus Holz



Gut zu erkennen an den fehlenden Zähnen




Filter der Ölmühle



Info Mühle: An einem für hiesige Verhältnisse kühlen Sonntagmorgen im August 2012 machte ich mich auf den Weg zu einer der alten Mühlenruinen am Rio Manilva, um dort bei Sonnenaufgang ein paar besondere Fotos zu machen. Bereits bei Betreten des Grundstückes wurde ich stutzig, denn einige Teile des Ruinengebäudes hatte man mit Brettern und Türen verschlossen. Sie dienten als Ziegenställe. Lediglich der Raum mit den riesigen Mühlsteinen war offen und aufgeräumt. Als ich in die Ziegenställe hineinsah, stellte ich mit Entsetzen fest, dass die historischen Zahn- und Kegelräder aus Holz mit einzeln montierten Zähnen von unschätzbarem Wert nicht mehr vorhanden waren. Wo immer sie auch geblieben sind, es hat mich schon etwas traurig gestimmt. Warum hat das Ayuntamiento von Casares nichts unternommen?


Am Wegesrand blaue Disteln "Manntreu" (Eryngium)

. . . . . und am Bach viele Sumpf-Callas bzw. Drachenwurz (Calla palustris)





Wo der Rio Manilva am schönsten und noch glasklar ist



Jetzt geht es noch ein wenig flussabwärts bis wir links den Bach wieder überqueren können. Der Weg führt dann etwas bergauf auf ein Plateau.



Ein Blick vom Plateau zurück auf die Mühle mit dem Aquädukt


Der Weg endet vor einem Zaun. Ganz legal durch die Pforte gehen und diese unbedingt wieder hinter sich verschließen. Jetzt befindet man sich auf Privatgelände einer Finca. Es erfordert für manch einen Wanderer schon eine Portion Mut, wenn man gerade das Tor hinter sich geschlossen hat, weiter zu gehen. Man wird nämlich von 10 (zehn) großen Hunden - alle größer als ein Schäferhund bis hin zum Mastin Español empfangen und sehr genau beobachtet. Aber keine Angst, es sind immer ältere Herren auf der Finca, die die eigenen Hunde und die Fremden im Blick haben. Seinen eigenen Hund sollte man an der Leine führen und im normalen Gang die Finca überqueren.











Begegnung mit schwarzen Schweinen. Beim Verlassen der Finca unbedingt wieder das Tor verschließen.



Nochmals müssen wir eine Finca durchqueren.



Einfahrt zu einer gepflegten Finca



Beim Erreichen dieser Ruine geht es bergauf in die Sierra de la Utrera



Ein Blick zurück


















Auf dem höchsten Punkt des Berges befindet sich ein schöner Platz für ein Picknick.





Vor ein paar Jahren wurde bei einem schweren Unwetter der Weg stark in Mitleidenschaft gezogen.





Anschließend geht es wieder hinab bis zum Rio Manilva





Unten am Rio angekommen trifft man auf das Anwesen "Molino de las Animas". Hier kann man wählen, ob man unten am Fluss oder oben auf der Zufahrtsstraße zur Molino de las Animas weitergeht. Beide Wege haben ihren Reiz. Am Baños de la Hedionda treffen beide Wege wieder aufeinander.
















Irgendwo hier kurz vor den Baños verschwindet der Rio Manilva. Später taucht er dann mit Schwefel angereichert in den Baños de la Hedionda wieder auf.



Info für Wanderer, die den Weg umgekehrt in Richtung Casares gehen. Hier ist der Eingang oberhalb vom Rio Manilva zur Molino de las Animas.



Das Innere der Schwefelbäder. Sie werden von Menschen aus Nah und Fern mit Rheuma, Hautekzemen etc zur Heilung aufgesucht.



Der durch Schwefel türkis gefärbte Rio Manilva beim Austritt aus den Bädern.
Je nach dem, ob der Bach - abhängig von der Regenzeit - viel oder wenig Wasser führt, so ist er auch mit mehr oder weniger Schwefel angereichert.




Zwischen den Baños de la Hedionda und der Ermita San Adolfo nochmals ein architektonisch schönes Aquädukt.



Kurz nach der Ermita San Adolfo erreichen wir den Parkplatz.


"Anfahrt"

Anfahrt von Casares bis zum Parkplatz - Punkt P3 - zwischen der Autobahnbrücke und den Baños de la Hedionda




Quellen von Zitaten und Hintergrundinformationen:
Ayuntamiento de Casares
wikipedia
Google Maps



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letztes update: 4. Februar 2018
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